Broschüre 70 Jahre DBwV

Der DBwV öffnet sich für Wehrpflichtige. Ebenso über- nimmt er zunehmend die Interessenvertretung der aus dem aktiven Dienst ausgeschiedenen Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit. Sie organisieren sich in Kameradschaften Ehemaliger, Reservisten, Hinterbliebener. Unter demMotto: „Ein Staat – eine Armee – ein Recht“ wird in Magdeburg der Landesverband Ost gegründet. Die durch den DBwV unterstützte Muster- klage der Anlagen-Elektronikerin Tanja Kreil zur Einstellung in eine Laufbahn des Truppendienstes endet mit einem Erfolg. Der Europäische Gerichtshof stellt fest, dass die Beschränkung des Dienstes von Frauen in den Streitkräften auf wenige Teilbereiche gegen Europarecht verstößt. Hauptfeldwebel Hermann Stahlberg, Vorsitzender Heer im Bundesvorstand des DBwV, wird als erster aktiver Soldat in den Deutschen Bundestag gewählt. Mit der Schaffung der Landesverbände Nord, West und Süddeutschland neben dem bereits seit 1991 bestehenden Landesverband Ost gelingt eine Straffung der Verbandsstruktur. Zwei Ziele des DBwV werden in Gesetze umge- setzt: die Einführung der Laufbahn des Militär- fachlichen Dienstes in der Laufbahngruppe der Offiziere und die Verabschiedung des Eingliede- rungsgesetzes für die Soldaten auf Zeit. ›1967/68–1970 › 1965 › 1968/69 › 1991 › 2000 › 1997 43 70 Jahre DBwV

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